Frau öffnet die Tür
Eine Familie sitzt beim Frühstück

Vorsorgen ist besser

Bange machen gilt nicht! Aber man darf die Augen auch nicht vor den Tatsachen verschließen. Im Jahr 2014 ist die Zahl der Einbrüche erneut gestiegen. Dabei wurde ein Schaden von über 420 Millionen Euro verursacht. Doch der psychische Schock der Betroffenen ist meistens noch gravierender als der materielle Verlust. Die Privatsphäre wurde von Fremden verletzt.

Das beruhigende Gefühl, das eigene Zuhause ist ein sicherer Ort, kehrt vielleicht niemals ganz wieder zurück. Aber bei allen schlechten gibt es auch eine gute Nachricht: weit über ein Drittel der Einbrüche kommt über das Versuchsstadium nicht hinaus. Das liegt auch daran, dass viele Wohnungs- und Haus-Bewohner sicherheitstechnisch aufgerüstet haben.

Wie auch Sie Ihr Zuhause sicherer machen können, zeigen wir Ihnen gerne in unserer Ausstellung.

Schwachstelle Nr. 1: Fenster und Terrassentüren

80% der Einbrüche erfolgt durch das Aufhebeln der Fenster. Bei alten Modellen reicht geübten Profis dafür schon ein größerer Schraubenzieher. Fenster im Parterre oder Terrassen- und Balkontüren sind besonders beliebt bei Einbrechern.

Aber auch Fenster im Obergeschoss stellen für die Ganoven kein unüberwindbares Hindernis dar – sie nutzen einfach die Regenrinne, die nebenstehende Garage oder das Terrassendach als Einstiegshilfe. Schwachpunkt vieler Fenster ist der Beschlag. Er sollte in jedem Fall einbruchhemmend sein. Ob dies bei Ihnen der Fall ist, schauen wir uns gerne bei Ihnen vor Ort an und geben Ihnen ggfs. Empfehlungen für die Nachrüstung. Dazu zählen z. B. Fenstergriffschloss, Scharnierseitensicherung oder Umbausätze für die Beschläge.

Wir bieten Ihnen sogar Systeme, die bei gekipptem Fenster ein Plus an Sicherheit bieten und daher auch vom VdS* anerkannt sind.

*) VDS (Vertrauen durch Sicherheit) ist eine unabhängige Institution mit dem Schwerpunkt Brandschutz und Security (www.vds.de)

Ein Paar steht vor einem Fenster, die Frau hält den Fenstergriff in der Hand

Unsere Top 3 Empfehlungen für mehr Sicherheit am Fenster

Ein Mensch schließt ein Fenster mit einem Doppelflügel-Schloss ab

1. Doppelflügel-Schloss

Damit schützen Sie doppelflügelige Fenster besser vor dem Aufhebeln. Ein massiver Doppel-Schwenkriegel verkrallt sich fest in beide Fensterrahmen und hält so selbst dem Druck von über eine Tonne stand. Das Doppelflügel-Schloss ist VdS-anerkannt und für alle nach innen öffnende Fenster mit einem Mittelsteg von 18 bis 35 mm geeignet.

Fenster mit einem Scharnierseitensicherung

2. Scharnierseitensicherung

Diese zusätzliche Sicherungsmaßnahme ist für Fenster und Terrassen- bzw. Balkontüren gleichermaßen geeignet. Unzureichend robuste Scharniere sind eine Schwachstelle, denn oftmals richtet sich das Hauptaugenmerk auf die Schließseite des Fensters oder der Fenstertür. Die Scharnierseitensicherung wird auf der Innenseite des Flügels montiert.

Ein Mensch schließt ein Fenster mit einem Doppelflügel-Schloss ab

3. Zusatzschloss mit Automatik

Mit einem zusätzlichen Schloss an der Griffseite schützen Sie Fenster und Fenstertüren besser vor dem Aufhebeln. Das Schloss ist sowohl für Fenster aus Aluminium als auch Kunststoff- und Holzfenster geeignet. Das Verschließen erfolgt über einen Drehknopf, das Öffnen per Schlüssel oder in der optionalen Ausführung per Eingabe eines Zahlencodes.

Schwachstelle Nr. 2: Haustür und Nebeneingangstüren

Diebe kennen die Schwachstellen Ihrer Türen genau. Manchmal reicht ein kräftiger Tritt an der richtigen Stelle – schon ist der Dieb im Haus. Es sei denn, Sie haben vorgesorgt. Gerade an schwer einsehbaren, dunklen Stellen – z. B. im Kellereingang oder der Nebeneingangstür verrichtet ein Panzerriegel beste Dienste. Er leistet dem Druck von bis zu 1500 kg Widerstand. Und meistens lassen es Einbrecher bei dem Versuch, wenn er nicht beim ersten oder zweiten Mal gelingt. In der Etagenwohnung haben sich Türzusatzschlösser bestens bewährt. Mit einem zusätzlichen Sperrbügel ausgestattet, bieten Sie auch Schutz vor Trickbetrügern.

Auch die Kosten für einen einbruchhemmenden Schutzbeschlag sind überschaubar. Daher sollte er eigentlich zur Grundausstattung jeder Außentür gehören. Nicht zu vergessen das Schloss selbst, das „Herzstück“ jeder Tür. Die Schließzylinder sind heute kleine „Wunderwerke der Technik“ und nur äußerst schwer zu knacken. Zumal dann, wenn sie so hochwertig verarbeitet sind, wie die aus unserem Sortiment. Wir bieten Ihnen verschiedene Systeme, deren Merkmale wir Ihnen gerne ausführlich erläutern.

Eine Frau öffnet die Sicherung an der Haustür und hält gleichzeitig den Türgriff in der Hand

Unsere Top 3 Empfehlungen für mehr Sicherheit an Eingangstüren

Ein Mensch schließt eine Tür mit einem Drehknauf vom Zusatzschloss zu

1. Zusatzschloss mit Sperrbügel

Diese zusätzliche Sicherung für Haustüren und Wohnungseingangstüren wird von innen mit einem Drehknauf und von außen über einen Schließzylinder per Schlüssel bedient. Zusätzlichen Schutz vor Trickbetrüger an der Haustür bietet die Ausführung mit Sperrbügel. Damit können Sie die Tür sicher einen Spalt weit öffnen, ohne Gefahr zu laufen, dass sie gewaltsam von außen aufgestoßen wird.

Tür mit einem Panzerriegel

2. Panzerriegel

Diese Form der robusten Absicherung wird gerne für Keller- oder Nebeneingangstüren genutzt, die oftmals schlechter gesichert sind, als die Haustür und daher häufig als Einstiegsort für Einbrecher dienen. Wir bieten Ihnen auch Panzerriegel für Türen, die nach außen aufgehen. Bewährt hat sich auch die Kombination mit einem Sperrbügel, so dass Sie z.B. gefahrlos den Keller lüften können.

Tür mit Scharnierseitensicherung

3. Scharnierseitensicherung

Mit diesem Einbruchschutz für die Bandseite machen Sie das Aufhebeln des Türflügels nahezu unmöglich. Die drehbare Bolzenverkrallung erhöht den Druckwiderstand auf über 1 Tonne. Auch Polizei und Versicherungen empfehlen die Nachrüstung von Scharnierseitensicherungen, insbesondere bei älteren Türen. Die Sicherung dreht beim Öffnen der Tür einfach mit.


Nutzen Sie unser Angebot zur umfassenden Beratung in punkto „sicheres Zuhause“.
Beachten Sie auch unsere Informationen zum Thema Sicherheit unter der Rubrik Fenster, Haustüren und Rollladen.

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Ein Einbrecher mit schwarzer Maske hält in der einen Hand ein Brecheisen und in der anderen Hand eine Taschenlampe

TIPP: Machen Sie es Dieben nicht leicht

Immer häufiger kommen Diebe nicht erst, wenn es dunkel ist. Am helllichten Tag ist es manchmal viel einfacher. Zum Beispiel dann, wenn die meisten Bewohner eines Hauses ihrer Arbeit nachgehen. Oder am Samstag-Vormittag, wenn viele unterwegs sind, um Einkäufe zu erledigen. Auch sind längst nicht mehr nur Einfamilien-Häuser im Visier der Täter. Wohnungen sind ein immer beliebteres Ziel für Einbrüche.

Daher beherzigen Sie in jedem Fall ein paar Grundregeln: Schließen die Haustür ab, auch wenn Sie nur kurz aus dem Haus sind. Verstecken Sie keine Ersatz-Schlüssel draußen. Lassen Sie die Fenster nicht auf Kipp stehen, wenn sie Haus oder Wohnung verlassen. Bitten Sie Ihre Nachbarn, ein Auge auf Ihr Zuhause zu werfen, wenn Sie längere Zeit abwesend sind – zum Beispiel im Urlaub.

Und: Bringen Sie Ihre Technik auf den aktuellen Stand!

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